Workshop · 12. September 2026 · Leipzig

Mutterlinien

Prägung. Bindung. Freiheit.

Manches, was du heute trägst, hat vor dir begonnen.

Vier Stunden in kleiner Gruppe, um der Frage nachzugehen, welche Spuren die Beziehung zu deiner Mutter bis heute in dir hinterlassen hat. Mit Reflexion, Austausch und einer angeleiteten Breathwork-Session. Dazu ein persönliches Integrationsgespräch mit Emi im Anschluss.

Max. 12 Plätze · 130 € pro Person · zum zweiten Mal, nach einem ersten Durchgang im Juli

Workshopraum in Leipzig: Teilnehmerinnen liegen auf Matten, Emi steht barfuß in der Mitte des Raums.

4,6 von 5
22 Bewertungen · Trustpilot

Datum

Samstag, 12. September 2026

Zeit

10 bis 14 Uhr

Ort

Element Ost, Leipzig-Neustadt

Gruppe

Max. 12 Teilnehmerinnen

Kennst du das?

Manches wirkt leiser nach, als man denkt.

Die Beziehung zur eigenen Mutter ist selten nur eine Geschichte aus der Vergangenheit. Sie zeigt sich heute, in ganz alltäglichen Momenten.

  • Du reagierst manchmal so, wie du es dir nie vorgenommen hast, und erkennst darin etwas Vertrautes.
  • Nähe fällt dir schwer. Oder sie fällt dir leicht und kostet dich trotzdem zu viel.
  • Du funktionierst gut und fragst dich manchmal, wessen Maßstab du da eigentlich erfüllst.
  • Es gibt Gefühle rund um deine Mutter, für die nie richtig Raum war.
  • Du willst nicht anklagen. Du willst verstehen, was da mit dir passiert.

Du musst nichts davon erklären können. Es reicht, wenn dich das Thema berührt.

Darum geht es

Nicht um Schuld. Um Verstehen.

Worum es nicht geht

Nicht darum, Schuld zu suchen. Nicht darum, die Vergangenheit bis ins kleinste Detail zu analysieren. Und nicht darum, deine Mutter zu einer Figur zu machen, die sie nie war.

Worum es geht

Darum zu verstehen, was du heute noch trägst. Wie frühe Erfahrungen von Nähe und Bindung dein Selbstbild, deine Bedürfnisse und dein Nervensystem geprägt haben können. Und darum, dir in Ruhe anzusehen, was davon bleiben darf.

Die drei Fragen

Drei Fragen, an denen wir entlanggehen.

  1. Was nicht meins ist

    Was gehört vielleicht gar nicht zu mir?

  2. Was bleibt

    Was davon möchte ich behalten?

  3. Was ich wähle

    Und was darf ich heute anders machen?

Der Ablauf

Vier Stunden, in Ruhe aufgebaut.

Mutterlinien verbindet bindungstheoretisches Wissen, Nervensystemregulation, transgenerationale Reflexion und Conscious Connected Breathing zu einem klar strukturierten, traumasensiblen Prozess. Du entscheidest in jedem Schritt, wie weit du gehst.

ab 10:00 Uhr

Ankommen

Wir kommen in der Gruppe an und klären den Rahmen: was hier bleibt, wie viel du teilst, was du jederzeit lassen darfst. Nichts muss.

Impulse

Verstehen

Moderne Bindungsforschung und Neurobiologie, verständlich erklärt. Was frühe Erfahrungen von Nähe und Distanz im Nervensystem hinterlassen, ohne Fachjargon und ohne Diagnose.

Reflexion

Austausch

Zeit für dich allein und Zeit in der kleinen Runde. Viele beschreiben genau das als den Moment, in dem sich etwas sortiert: zu merken, dass man damit nicht allein ist.

bis 14:00 Uhr

Atmen

Eine angeleitete Breathwork-Session und danach Zeit zum Nachspüren. Hier bekommt Raum, was sich über den Kopf allein manchmal nur schwer erreichen lässt.

nach dem Workshop

Integration

Was sich gezeigt hat, wirkt nach. Deshalb gehört ein persönliches Integrationsgespräch mit Emi dazu: Zeit für dich allein, um in Ruhe zu sortieren, was du mitgenommen hast. Es ist im Preis enthalten.

Teilnehmende sitzen im Kreis um eine Kerze auf dem Holzboden und lachen.
Manche Räume sind so bewegend, dass man sie nicht nur einmal öffnen möchte.
Emi · nach dem ersten Durchgang im Juli

Wer dich begleitet

Zu zweit, damit für dich mehr Raum bleibt.

Emi bringt die traumasensible Atemarbeit mit, Christiane zwanzig Jahre Kreißsaal und ihre Spezialisierung auf Nervensystemregulation. Und in einer Gruppe von zwölf Frauen heißt zu zweit begleiten: es ist immer jemand da, wenn bei dir etwas in Bewegung kommt.

Porträt von Emily Müller

Emily Müller

Breathwork & traumasensible Atembegleitung

Ausgebildet in traumasensibler Atemarbeit nach dem Qualitätsstandard von Art of Breath (bei Daniel Alan), mit Weiterbildungen in fortgeschrittener Prozessbegleitung und intrapsychischer Anteilearbeit. Schwerpunkte: der verbundene Atem, das Nervensystem und frühkindliche Prägungen.

Porträt von Christiane Walter

Christiane Walter

Hebamme & Breathwork-Facilitatorin

Zwanzig Jahre im Kreißsaal, seit fast dreißig Jahren begleitet sie Menschen durch herausfordernde Situationen, seit 2019 bildet sie selbst Hebammen aus. Eine Breathwork-Session ist für sie wie eine Geburt: ein ganzheitlicher Prozess, bei dem sie dich halten und dir manchmal die Richtung weisen kann, den Weg gehst du selbst.

Verantwortungsvoll begleitet

Sicherheit hat Vorrang.

Breathwork ist kraftvoll, und nicht in jeder Situation das Richtige. Deshalb sprechen wir vorab offen über deine gesundheitliche Vorgeschichte.

Weder einzelne Breathwork-Sitzungen noch eine Breathwork-Begleitung ersetzen eine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung.
In einer akuten Krise bist du nicht allein. Notruf 112 · Telefonseelsorge 0800 111 0 111 (kostenlos, rund um die Uhr) · ärztlicher Bereitschaftsdienst 116 117.

Wann ich von einer Session abrate

Bei folgenden Vorerkrankungen empfehle ich keine Breathwork-Session. Wenn du unsicher bist, schreib mir vorher, dann klären wir das in Ruhe.

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen & Herzrhythmusstörungen
  • starker Bluthochdruck
  • Epilepsie
  • hoher Augeninnendruck / Glaukom
  • vorausgegangene Schlaganfälle
  • frische OPs am Oberkörper
  • Schwangerschaft nach dem 3. Monat
  • akute Knochenbrüche
  • klinische Psychosen & Angststörungen
  • Schizophrenie · Manie
  • bipolare & schizoaffektive Störung
  • Borderline-Syndrom

Aus dem ersten Durchgang

Was eine Teilnehmerin danach geschrieben hat.

Liebe Emi, von Herzen DANKE für die erfüllende Erfahrung gestern. Ich bin ganz beseelt und gelöst. Ich fühle, dass ich gerade in tiefe Heilung komme 😇. Es ist unbeschreiblich schön, dass Ihr Eure Berufung auf so lichtvolle Weise in die Welt bringt. Sonnige Grüße & bis zum nächsten Mal, Anja ☀️
Anja · Mutterlinien im Juli

Anmeldung

Einen von zwölf Plätzen sichern.

130 €

pro Person

  • Vier Stunden Workshop, 10 bis 14 Uhr
  • Kleine Gruppe mit maximal 12 Teilnehmerinnen
  • Reflexion und Austausch in geschütztem Rahmen
  • Angeleitete Breathwork-Session
  • Begleitung zu zweit, durchgehend
  • Persönliches Integrationsgespräch mit Emi im Anschluss
Max. 12 Plätze

Karte · PayPal · Klarna
Apple Pay · Google Pay

Bezahlung über Stripe. Es gelten die Teilnahmebedingungen.

Du bist unsicher, ob der Workshop gerade das Richtige für dich ist? Schreib mir vorher an emi.atmet@gmx.de, ganz ohne Verkaufsdruck. Ein erster Satz genügt.

Bevor du dich anmeldest

Häufige Fragen, ehrlich beantwortet.

Ich habe noch nie Breathwork gemacht. Ist das ein Problem?

Überhaupt nicht. Du brauchst keinerlei Vorerfahrung. Wir führen dich Schritt für Schritt durch die Session, und du bestimmst selbst, wie tief du gehst.

Muss ich vor der Gruppe über meine Geschichte sprechen?

Nein. Es gibt Zeit für dich allein und Zeit für Austausch, und du entscheidest jedes Mal neu, was du davon teilst. Zuhören ist genauso viel wert.

Meine Mutter ist gestorben. Ist der Workshop trotzdem etwas für mich?

Ja. Es geht um die Spuren, die die Beziehung in dir hinterlassen hat, und die bleiben, unabhängig davon, ob deine Mutter noch lebt oder ob ihr heute Kontakt habt. Wenn der Verlust frisch ist, schreib mir vorher, dann schauen wir gemeinsam, ob der Zeitpunkt stimmig ist.

Ist das eine Therapie?

Nein. Der Workshop ist eine begleitete Selbsterfahrung und ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Wenn du gerade in Behandlung bist, sprich vorher mit deiner Therapeutin oder deinem Therapeuten darüber.

Was, wenn während der Session starke Gefühle hochkommen?

Genau dafür ist der Raum da. Wir sind zu zweit und traumasensibel ausgebildet und begleiten dich sicher durch das, was sich zeigt. Nichts muss, alles darf.

Kann ich meinen Platz stornieren?

Bis 14 Tage vor dem Workshop kannst du kostenfrei stornieren, du bekommst den vollen Betrag zurück. Zwischen 13 und 7 Tagen vorher werden 50 Prozent fällig, also 65 Euro. Ab 6 Tagen vorher oder wenn du nicht erscheinst, wird der volle Beitrag von 130 Euro fällig.

Du kannst deinen Platz aber jederzeit kostenfrei an jemand anderen weitergeben. Sag Emi einfach Bescheid, wer statt dir kommt.

Wenn dich das Thema berührt, ist das Grund genug.

Du musst noch nicht wissen, was du davon erwartest. Der Raum ist am 12. September für vier Stunden offen.

130 € pro Person · max. 12 Plätze · Leipzig